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January 30 2013

They could do a Watchmen spin-off with art by Brian Bolland inked by Barry Windsor Smith, a back-up sent from jewish heaven by the spirit of Jack Kirby, and variant covers by Moebius, Alex Toth, Steve Ditko, Milton Caniff and Hal Foster, and I’d wipe my ass with it if somebody gave it to me for free.
Tony @ THIS WEEK IN COMICS! (1/30/13 – The Face of Mainstream Comics) | The Comics Journal

January 11 2013

For their part, the creators were mostly European men with Old World attitudes towards women – the usual reaction towards Feminism was the inclusion of full-frontal male nudity, not to cut down on improbable breast-revealing costumes for queens who all seemed to live in tropical climates. (It is very obvious that Richard Corben and Russ Meyer would have had a lot to talk about.) These were comics by stoners who liked titties for stoners who liked titties.
Screaming At Heavy Metal « The Hooded Utilitarian

December 27 2012

Vom Scheidt vergleicht den SF-Leser mit dem Rauschdrogen-Konsumenten: "Er kann mit Hilfe einer SF-Erzählung regredieren (wie der Hascher mit seiner Droge), und er kann dies um so ungestörter, als das Arsenal an technologischen Klischees ihm vorgaukelt, er "progrediere" in Wirklichkeit -- aber dann wird er im Stich gelassen und muß selbständig versuchen, aus dem Zustand der oft sehr tiefen Regression wieder in den Alltag aufzutauchen."
DER SPIEGEL 6/1978 - Science Fiction - Flucht ins Weltall
Der SF-Literatur ist es bis heute nicht gelungen, in einer griffigen Definition dessen, was Science Fiction ist, ein tragbares Selbstverständnis zu finden. Die Grenzen sind fließend zur Futurologie mit ihrer wissenschaftlichen Extrapolation gegenwärtiger Entwicklungen in die Zukunft. zur schieren "Fantasy" à la E. T. A. Hoffmann, die gegenwärtig mit der Entdeckung Tolkiens ("Der Herr der Ringe") eine gigantische Hausse erlebt, aber auch zum Horrorgenre mit seinen Monstern (King Kong) und seinen Homunculi ("Frankenstein").
DER SPIEGEL 6/1978 - Science Fiction - Flucht ins Weltall

December 22 2012

Als Vertreter des von Johannes R. Becher geleiteten "Ministeriums für Kultur" der Sowjetzone die beschlagnahmten Schriften sichteten, mußten sie bald einsehen, wie unzweckmäßig es ist, Polizei-Organen kulturpolitische Aufgaben zu übertragen. Allein am Kontrollpunkt Oberbaumbrücke sortierten die Regierungsbeamten aus dem Stapel beschlagnahmter Bücher und Broschüren dutzendweise buntkartonierte Taschenausgaben der Weltliteratur aus, darunter handlich gehefteten Lesestoff etwa von Graham Greene und Ernest Hemingway.
DER SPIEGEL 20/1956 - Kontrolle an der Grenze
Reposted fromfreundeundhelfer freundeundhelfer

Offen verkauft werden kleine stereoskopische Guckkästen, die durchsichtige Farbfotos nackter Fotomodelle zeigen. Sie kosten nur 10 Cents und sind als "Schlüsselanhänger" getarnt. Sie werden reißend abgesetzt.

In den Vergnügungshallen fast aller amerikanischen Großstädte stehen Filmautomaten, in denen der Beschauer nach Einwurf eines Nickels (5 Cents) oder eines "Dime" (10 Cents) zusehen darf, wie Hollywooder Modelle sich mit gefrorenem Lächeln und schlecht gespielter Schamhaftigkeit Stück für Stück entkleiden.

Nur einige Staaten haben die Filmautomaten verboten. In den meisten sind sie erlaubt. Nach offiziellen Berechnungen nimmt diese Kurzfilmindustrie, für die keine Zensur gilt, bei geringsten Kosten fast genau so viel ein wie die große Filmfirma Paramount.

DER SPIEGEL 24/1950 - Nur versteckt im Schlafzimmer
"Die Elternvereinigung und die Seelsorger führen den Verfall der Jugend teilweise auf die Erziehung im Dritten Reich zurück, soweit dies die ältere Jugend betrifft. Die größte Schuld aber dürften der heutige Film, die Schund- und Schmutzliteratur und zum größten Teil auch die Leichtfertigkeit der Eltern tragen".
DER SPIEGEL 6/1951 - Wie naiv die Eltern sind
Reposted byfasel fasel

Fortwährend werden Menschen massakriert, Dämonenopfer von Werwölfen angefallen, von Tigern zerfleischt, von Vögeln zerfetzt; Köpfe rollen, und Glieder zerreißen. "Roter und gelber Lebenssaft quoll aus den Wunden"; oder: "Ihre Kehle war zerschnitten und ihr Gesicht bis auf die Knochen abgenagt von Ratten"; oder: Es war ein unglaublich angenehmes Gefühl, die Todesschreie der Menschen zu hören ... Die Gier übermannte mich, Ich konnte mich nicht länger beherrschen, sprang zu dem Mann und sog mit meinem schwarzen Rüssel den roten Lebenssaft in mich hinein.

Leute werden, einzeln oder in Scharen, mal entmaterialisiert, mal in die Luft gesprengt: sie gehen an ekligen Krankheiten oder Entseelung zugrunde, versinken im Moor, im Meer oder lodern in Flammen auf. Und wenn die Autoren sie, lustvoll qualvoll, haben sterben lassen, geistern sie als Tote, vielmehr "Untote", halbverwest oder als Skelett, als verzauberte Tiere oder ferngesteuerte Roboter weiter, fluchen, beißen, prügeln, stechen, schießen. "Ja, töten! Töten! Töten!" krächzen drei von einem wahnsinnigen Wissenschaftler wiederbelebte Tote und stürzen sich auf "Professor Zamorra", einen Exorzisten aus dem Bastei-Verlag.

DER SPIEGEL 42/1977 - Blutiger Schaum zerplatzte vor seiner Nase

December 21 2012

Tatsächlich ist die Vorliebe für harte Videos beängstigend gewachsen. Vor allem Jugendliche aus der unteren Mittelschicht, so haben Jugendforscher ermittelt, fiebern nach der "Angst-Lust-Erregung", hervorgekitzelt durch möglichst haarsträubende Filme. Wenn auf der Mattscheibe Menschen gemeuchelt, vergewaltigt und zerstückelt werden, schwindet daheim die Langeweile.

Rund tausend Hauptschüler, im pfälzischen Frankenthal befragt, stellten eine Video-Hitliste zusammen, die Eltern und Pädagogen das Fürchten lehrte: Die 13 Spitzenreiter waren durchweg indizierte Filme. Besonders 13- bis 15jährige zeigten sich vom Anblick blutiger Gedärme oder jungfrauenverzehrender Kannibalen schwer begeistert.

Entsprechend spukt es in den Hirnen. Jugendliche "Vielseher", fand die Hildesheimer Erziehungswissenschaftlerin Luise Wagner-Winterhager heraus, träumen besonders gern von Bettszenen (über neunzig Prozent) und Verfolgungsjagden (82,3 Prozent), von Folterkammern (56,9 Prozent) und Menschenfressern (knapp 44 Prozent). Die Forscherin vermutet, daß die jungen Video-Fans mit Hilfe von Rambo- und Kung-Fu-Greueln "ihren Haß auf alle, die ihr Selbstwertgefühl gekränkt und angegriffen haben, durch einen grandiosen Lebensentwurf vom Typus des blutigen Rächers loswerden wollen".

DER SPIEGEL 32/1987 - Flotter Stich

December 18 2012

Welcher Art dieses Vergnügen ist, zeigte sich schon in der ersten Folge, die im November letzten Jahres, zwischen Bußtag und Totensonntag, im Nachmittagsprogramm gesendet wurde: Der zehnjährige Serienheld Speed startet in seinem Wunderauto "Mach 5" zu einem "Großen Alpenrennen", das Heidenspaß bereitet. Speeds Rivalen fliegen nämlich reihenweise aus den Kurven, schlagen Kobolz, rasen gegen Felsen, stürzen in Schluchten, verbrennen und verbluten beiderseits der Piste.

"Das sieht schlimmer aus, als es ist". tröstet freilich ein Synchron-Onkel die möglicherweise doch erschreckten Kinder, "gleich kommt "die Feuerwehr." Und Speed ist durch Leichenhaufen schon gar nicht zu bremsen: "Da muß jeder durch!" Zwar kostet die sportliche Kurzweil ihn das Augenlicht. Die feine Nase am Auspuff seiner Konkurrenten, riecht und rast aber der blinde 007-Knirps den Abgasen seiner Rivalen nach und schießt, auch den letzten, 85. Gegner heldentot links liegen lassend, siegreich durchs Ziel;

DER SPIEGEL 17/1972 - Nicht zu bremsen

November 24 2012

Interster (Afrikaans, Inter-star) (Author Dr Johann Beukes 1949-2007) was a weekly science-fiction puppet television show made for children and shown in South Africa from the late 1970s. South African Broadcasting Corporation (SABC) children's programming was quite innovative during the late 1970s to early 1980s — the impossibility of purchasing Thunderbirds forced the SABC to produce Interster, but also the technical challenge offered the opportunity to truly flex the SABC's creative muscles.
Interster - Wikipedia, the free encyclopedia
Reposted byhoundsoflove houndsoflove

November 22 2012

In the first issue of Captain America, which sold over a million copies, he famously punched Hitler in the jaw. It is natural to imagine that we were already fighting the war over there when this comic appeared, but we were not. We were still sitting out World War II.

We went into the war shortly after this comic appeared.

You could ask of the Captain America comic, “Did we go to war as a result of the comic?” or “Did the comic depict our unconscious desire to go to war?” This is a difficult question. Most of the people who could answer it are dead. Many of them died fighting that war.

Fanboy - The Morning News
Reposted bysiriusminerva siriusminerva

November 17 2012

Just to throw as much of a sociological wrench in the works as I can: I mean, yeah, to some extent, we are mocking a woman-driven romance phenomenon. On the other hand, it's a woman-driven romance phenomenon that reflects in creepy, boldfaced ways the sociocultural patterns of dominance that have been inflicted/imprinted on women as appropriate behavior by those in power (aaaand we're right back to the white men).

I think it's very significant that these books were written by a Mormon housewife-- a woman who, in fact, married young, has never held professional jobs (other than writer), and whose faith is clearly very important to her. Now, there's nothing wrong with any of those things as individual choices, but you can't divorce them from the larger social context in which they spring: and that larger social context is, in fact, the same one that might be the genesis of a hugely popular novel series that features an unhealthy hierarchical relationship with weird expectations around womanhood/motherhood and zero personal boundaries.

So, yeah. Making fun of Twilight fans is in some ways making fun of the victims, and it's a bit sad. But making fun of Twilight? Bring it on.
WidgetAlley @ "It felt like a book that shouldn't have been published." | MetaFilter
Reposted bykrekk krekk

October 20 2012

When you try to hard to explain preposterous ideas, they lose their charm - and it's even worse when you try to make silly things socially conscious. Didn't the Hulk have a gay friend in the 80s who died of Aids or something? Jesus, that's sure what the kids want to read about in their long underwear stories.
John K Stuff: Wayne Boring's Superman

October 07 2012

Jedoch ist Urotsukidoji ein Film von Menschen für Menschen; ersteres scheint oft vergessen zu werden. Und wer immer auch die absonderliche Idee mit der jungen Frau hatte, in deren Körper ein Penis expandiert, bis es sie schlussendlich zerreißt und ihre Eingeweide durch die Gegend wirbeln, ist nach der Arbeit wohl ganz unspektakulär nach Hause gefahren, hat noch schnell die Blumen gegossen und/oder den Hund ausgeführt und gönnte sich im Anschluss sein täglich Quantum Dosenbier und Neofernsehen. 
Multiple Filmstörung: Urotsukidoji - Legend of the Overfiend (1989)

July 28 2012

Nachdem die Hefte recht lange unterwegs, in irgendwelchen Schaufenstern oder in Verkaufsständern von diversen Kiosken, waren und ordentlich Gilb abbekamen, schickte man sie wieder zurück an den Verlag, damit diese dem Kioskbetreiber als nicht verkaufte Ware gutgeschrieben wurden.

In der Remissionsabteilung des Ehapa Verlages wurde nur am Anfang einer Verkaufsperiode sehr großzügig aussortiert. Zeichnete sich jedoch ab, dass die Bestände drastisch abnahmen, war sofort Schluß mit dem Entsorgen. Es wurde restlos alles behalten und erst das Lager entschied, wie mit der 'Makulatur' zu verfahren war.

Bei uns wurden die vergilbten Seiten sowohl auf einer Schleifmaschine abgeschliffen, als auch mittels einer großen Schlagschere passend gekürzt. Beim Schleifen konnte auch weniger als ein Millimeter wegkommen, bei der Schlagschere lag das Mindestmaß bei etwa zwei Millimetern.

Angewendet wurden diese Methoden bei diversen lustigen Taschenbüchern, bei den Lucky Heften, bei den Edel-Western, bei den Batman und Superman Superbänden und bei diversen Disney Alben, und auch bei einigen Taschenbuchausgaben von BM und SM.
Anton @ Grund für beschnittene bsv-Hefte ? - Seite 2 - Comic Guide NET
Reposted fromhenteaser henteaser

July 15 2012

Gangsta Rap Posse is best described as an Elseworlds tale in which NWA actually were a bunch of drug-dealing, ho-pimping, Uzi-toting mass murderers. In this issue they blow up an LAPD tank with a stinger missile, execute dozens of skinheads and Klansmen at a white-power hardcore concert, and murder Bootsy Collins and George Clinton following a dispute over sample royalties. But they also fuck a lot of white women, in a way that universally breaks down the women’s preexisting personalities or decorum and reduces them to mindless sex addicts, used hard and soon to be discarded.
Gangsta Rap Posse #2 | The Comics Journal

July 12 2012

Liefeld sees muscles where people don't have them, but always in the same places. He imagines hairstyles that boggle the mind, and he uses his trademark wavering, bleedy masses of little lines to sculpt them. He draws facial expressions that only intense plastic surgery could create in our world, but the surgeon is always the same. He creates superhero costumes that edge into abstract ideology, so "functional" that they're no longer functional at all, pure eye-gouging adornment for the deformed demigods that tangle with each other like a sinewy yin-yang across this thick-bordered box. It's a vision of a world further from the humdrum reality that superhero comics are supposed to free us from than anything else the genre has ever given us. Pure, fully formed, perfection unto itself.
MATT SENECA COMIX: Your Monday Panel 39

July 07 2012

When it comes to horror, some themes just don't float my boat these days. I take a dim view of voodoo stories and voodoo rituals. Fuck off with that. I'm almost beyond being convinced to read another haunted house story. They've been done to death -- literally. Perhaps that's why writers keep writing them. It's arrogance. A belief that their haunted house story will be a fresh one. I'm sure it can be done, but it's hard to work up the energy to read another. New zombie stories are still appearing on bookshelves. I avoid them. Zero interest. Vampires? Time to lay them to rest for a while. Twilight pussified the genre while broadening one side of its audience. The side with vaginas and braces.
Phantom of Pulp: The Rising Of Deadite Press

April 12 2012

I'm glad for these people that the reenactment community and the anime community don't overlap. Because I know some very patriotic veterans who do WWII reenactments who would skin these kids alive.

Even the guys who dress up as the Wehrmacht or the SS would hate these people. Since most people play both sides, and the ones that don't usually don't because they portray some very specific unit that has very expensive uniforms and gear.
El Estrago Bonito @ PYF deviantART crimes against art, bad art/poetry general (NO FANART ITT) - The Something Awful Forums
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